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Geothermische Simulation - kein fließendes Grundwasser

Nach der geologischen Voruntersuchung und einer Probebohrung mit Geothermal Response Test folgt die Auslegungsberechnung.

Das am weitesten verbreitete analytische Simulationsprogramm Earth Energy Designer (EED) kann nur den konduktiven Anteil des Wärmetransports simulieren, eine Grundwasserbewegung (konvektiver Wärmetransport) kann nicht dargestellt werden. Zur Berechnung werden die Gebäudedaten (monatliche Energiemengen und Spitzenleistungen) und die Untergrunddaten aus dem TRT benötigt. Sondenanordnung und Bohrtiefe werden standortspezifisch so ausgewählt, dass die simulierten Fluidtemperaturen langfristig den Vorgaben der Wasserbehörde beziehungsweise der VDI 4640 genügen. Aussagen über die Temperaturentwicklung des umgebenden Bodens bzw. des Grundwassers werden nicht getroffen.

Bild 1: Erdwärmesondenfeld für Gewerbeimmobilie
Bild 2: EED-Simulation, Fluidtemperaturen
Bild 3: TRNSYS-Simulation, Fluidtemperaturen
Bild 4: TRNSYS-Simulation, Energieangebot und -bedarf


Die Güte der thermohydraulischen Berechnungsmodelle wird im Wesentlichen von den verfügbaren Eingangsdaten bestimmt. Dies sind bei der Simulation von geothermischen Anlagen neben den wichtigen geologischen und hydrogeologischen Parametern auch die thermischen Eigenschaften des Untergrunds sowie die Randbedingungen, die den Bedarf des Gebäudes inkl. Wärmepumpentechnik abbilden sollen.